um 7000 vor Christus: Oben am Waldrand
Im Tal liegen Tümpel und Sümpfe. Wer dem Wild folgt, geht lieber oben an der Waldgrenze, dort kommt man schneller voran.
Im Tal liegen Tümpel und Sümpfe. Wer dem Wild folgt, geht lieber oben an der Waldgrenze, dort kommt man schneller voran.
Hirten kommen von Süden über die Jöcher. An der Waldgrenze schaffen sie Platz für ihre Tiere.
Über den Alpenhauptkamm kommen die ersten Siedler und bleiben oben an den Hängen. Manche Namen hier klingen bis heute rätoromanisch.
Die Seen verlanden, der Fluss bekommt Dämme. Erst jetzt kann man auch unten im Tal wohnen.
Zum ersten Mal steht der Ort in einer Chronik, als «Seldon». Der Name kommt von «selda», einem ganz kleinen Bauerngut.
Wo einst Sümpfe lagen, steht heute Sölden. In der ganzen Gemeinde wohnen rund 3000 Menschen, und droben im Wald rauscht das Wasser wie eh und je.